| Fastnacht in Weißenthurm | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Inhalt dieser Seite:
Bericht
Fotos |
Fastnacht 2008
●Bericht Prinz André I. regiert jetzt die Thurer Narren Die Identität der neuen Tollität blieb bis zuletzt geheim. Weißenthurm. Das Geheimnis ist gelüftet. Und wieder einmal haben sich sämtliche Spekulationen, die seit Monaten am Thur die Runde machten, als falsch erwiesen. Dass das neue närrische Oberhaupt Weißenthurms Prinz André I., Edler von Folleher, heißt, hatte niemand auf dem Zettel. Abermals ist es den drei Kurfürsten der Großen Weißenthurmer Karnvals- und Kirmesgesellschaft Arnulf Schlauss, Holger Ehmann und Achim Ihrlich gelungen, dicht zu halten. Bis zu seinem triumphalen Einzug auf der Kappensitzung am Samstagabend in die festlich dekorierte Stadthalle, hätte kein Mensch gedacht, dass es sich bei der neuen Tollität um den „Herrscher der Kuckuckssiegel aus der edlen Zunft der Vollstrecker“ handelt. Entsprechend groß war die Begeisterung der Thurer Jecken. Und Prinz André selbst ließ sich ausgelassen feiern. „Ich werde euer Vertrauen nicht enttäuschen“, rief er seinen närrischen Untertanen zu. Die verziehen ihm sogar, dass er inzwischen zum anderen Ufer rübergemacht hat und in einem unbekannten Örtchen namens Neuwied wohnt. Denn schließlich erblickte der neue Prinz 1947 im Weißenthurmer Klösterchen, der „Kaderschmiede für Thurer Blaues Blut“, das Licht der Welt. „Ich bin Thurer“, versicherte er, „und ich bleibe Thurer – Schluss!“ Auch die Mitglieder seines stolzen Hofstaates sind in Weißenthurm keine Unbekannten. Ganz gleich, ob es sich um Hofmarschall Klaus Müller, Mundschenk Klaus Koch, Adjutant Willi Dietzler oder um Finanzminister Ali Sauer, den „Hüter des rötlichen Lichtes“, handelt – Seine Tollität hat eine Truppe echter Typen um sich geschart, die von den Paginnen Michelle Rüd und Jasmin Schmidt, der Marketenderin Julia Schapal, dem Stadtkommandanten Lubens Klein und nicht zuletzt vom neuen Hofnarren Dirk Meyer komplettiert werden. Zusammen mit den fröhlich feiernden Untertanen in der ausverkauften Stadthalle, bekamen sie ein echtes Marathonprogramm geboten, bei dem kein Auge trocken blieb. Zündende Vorträge – etwa von Juppes Breuling, der sein 55. Büttenjubiläum feierte - sorgten ebenso für Feierlaune wie mitreißende Musik-, Tanz- und Gesangsbeiträge der Garden und Corps. Eine bessere und stimmungsvollere Premiere hätte sich Prinz André kaum wünschen können. Hilmar Wagner
● Fotos
Schwerdonnerstag Am Schwerdonnerstag eroberten die Narren das Rathaus, das sich in Anlehnung an den Beruf des Prinzen Karneval - Steuereintreiber - zum Pfandhaus verwandelt hatte. Die "Verhafteten" wurden später zur Narrhalla geführt, wo die Möhnen zum Ball eingeladen hatten.
Das Beten hat genutzt: Bei herrlichem Wetter zog der Triumphzug seiner Tollität Prinz André I. durch Weißenthurms Straßen. Er und die vielen Zuschauer waren begeistert. Die Stimmung war närrisch. Wurfmaterial wurde im Übermaß "geschmissen".
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||