Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger der Stadt Weißenthurm,
am 26. Mai 2019 fand gemeinsam die Europa- und die Kommunal-Wahl statt. Zunächst darf ich mich bei allen Wählerinnen und Wählern bedanken, die sich die Zeit genommen haben daran teilzunehmen. Ich bedanke mich für das gute Votum für meine Person. Mit 70,3 % wurde ich im Amt als Stadtbürgermeister bestätigt. Ich freue mich gemeinsam mit Ihnen die vorbereiteten und anstehenden Projekte für unsere Stadt fortzuführen. Ganz besonders bedanken möchte ich mich bei allen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern, die am Sonntag und teilweise auch noch am Montag, den Ablauf der Wahlhandlung, aber auch die Stimmenauszählung durch Ihre tatkräftige Mitwirkung unterstützt haben. Es war schön zu sehen, dass alle auch mit Spaß bei der Sache waren und man bis spät in die Abendstunden hinein, zielführend an der Auszählung gearbeitet hat.
Allerdings gibt es bei allem positiven auch einen wirklich nicht schönen Wehrmutstropfen. Die Wahlbeteiligung mit knapp 40,3 % der Wahlberechtigten Personen dieser Stadt kann niemanden stolz machen. Alle 5 Jahre einmal für seine Stadt, Verbandsgemeinde oder den Landkreis zur Wahl zu gehen oder per Briefwahl bequem von zu Hause aus zu wählen, sollten doch mehr Bürgerinnen und Bürgern möglich sein. Nicht zu vergessen die Europawahl, die dazu dienen sollte unsere Länder mehr zu verbinden als sie zu trennen. Sie gilt damit als ein wichtiger Beitrag für den Frieden. Eine Bitte also die ich an Sie richten möchte. Gehen Sie bei nächster Gelegenheit zur Wahl. Wenn Sie der Meinung sind „Wir ändern ja doch nichts“ dann kann ich Ihnen sagen, - das ist nicht richtig. Wenn man verändern möchte, besteht gerade bei einer Wahl für Sie die Möglichkeit dazu oder aber man unterstützt mit seinem Votum die Fortsetzung der bis dahin ehrenamtlich tätigen Personen.
Allen neu gewählten Frauen und Männern in den unterschiedlichsten Räten darf ich an dieser Stelle gratulieren und ich hoffe und wünsche mir, dass man immer den Bürgerwillen mit berücksichtigt, die Zukunftssicherung der Gemeinde und des Gemeinwesens sowie die Fortentwicklung der Infrastruktur den Vorrang einräumt und sich selbst mit seinen eigenen Bedürfnissen zurücknimmt.
In diesem Sinne arbeiten die Gewählten, in der Hauptsache ehrenamtlich für Sie Alle.
GERD HEIM
Stadtbürgermeister